Programm


 
12. Mai 2019 (Sonntag)
10:00 Uhr
Weißenburg
RömerMuseum, Martin-Luther-Platz 3-5

CASTRA BIRICIANA - auf römischen Spuren in Weißenburg

Besuch der römischen Thermen , des RömerMuseums und des Kastells


Weißenburg war neben Aalen der bedeutendste Garnisonsort am westraetischen Limes. Das unter Domitian angelegte, ca. 3 ha große Kastell ist heute als Park gestaltet und in Teilen rekonstruiert. Besonders bemerkenswert ist die rekonstruierte Front des Nordtores. Beeindruckend sind die Funde aus dem Bereich des Kastells, insbesondere der 1979 gefundene Schatzfund mit seinen Statuetten, Gefäßen, silbernen Votivtafeln, die im Museum eindrucksvoll präsentiert werden. Zu den besterhaltenen römischen Gebäuden im süddeutschen Raum zählen sicherlich die großen Thermen. Mit 63 Meter Kantenlänge gehört dieses Gebäude zu den größten bekannten römischen Gebäuden überhaupt. Vielschichtige Schauprofile und mehrfach versetzte bzw. erhöhte Schwellen zeigen die baulichen Veränderungen im Lauf der jahrhundertelangen Nutzungsphase. Unter einer imposanten Zeltdachkonstruktion zeigen sich die aufwendig konservierten und teilrestaurierten Badeanlagen dem modernen Besucher, der sich mittels begehbarer Stege über den römischen Resten bewegen kann.
Foto: © Dietmar Denger

Mittags ist Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen.

14:30 Uhr
Graben,
Karlsgraben-Ausstellung und Fossa Carolina

Karlsgraben 7, Treuchtlingen

Zwischen Altmühl und Rezat liegt beim Dorf Graben eines der größten technischen Kulturdenkmäler des frühen Mittelalters: die Fossa Carolina (der Karlsgraben). Karl der Große ließ hier um das Jahr 793 einen rund 3000 m langen Kanal ausheben, um bequem mit Schiffen in den Südosten seines Reiches fahren zu können.
Eine heute noch 500 m lange Wasserfläche und daran anschließende Erdwälle zeugen von dem ersten Versuch, Rhein, Main und Donau durch eine Wasserstraße zu verbinden. Die Karlsgrabenausstellung in der „Hüttinger-Scheune“ rekonstruiert und dokumentiert anschaulich und unter Einsatz von neuen Medien den Karlsgrabenbau vor über 1200 Jahren. Sie zeigt seltene Exponate, die von der Besiedlung des hiesigen Raumes in der Karolingerzeit zeugen und den politischen Hintergrund des Kanalbaus beleuchten.
Außerdem informiert sie über die Erdgeschichte der Region und zeigt Gesteine und Erdproben, aus denen Geologen die Entstehung der Wasserscheide bei Treuchtlingen erschließen. Die Ausstellung präsentiert auch die neuen Ergebnisse des interdisziplinären Forschungsprojektes, das den Karlsgraben ab 2012 untersucht.

Eintritte bei mindestens 20 Teilnehmern inkl. Führung durch das RömerMuseum Weißenburg ca. 6,50 €.
Individuelle Anfahrt oder Fahrgemeinschaften. Bei Interesse bitte bald anmelden, 09441 2531 (Weida) oder info@ dolina.de, auch Wünsche und Angebote von Fahrgemeinschaften.
Foto: © Universität Würzburg

  Hinweis auf eine externe Veranstaltung:

24. Mai 2019
(Freitag)
17:30 Uhr
Riedenburg
Haus des Gastes, Marktplatz 1

Maximilian Halbritter: "Die Geschichte der Riedenburger Brauereien und Wirtshäuser"

Vortrag und anschließende Stadtführung mit dem ehemaligen Riedenburger Stadtarchivar

Veranstaltung der Regionalgruppe Jura des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg

 
7. Juni 2019 (Freitag)
14:00 Uhr
Parsberg
Restaurierung Fromm, Jurastr. 4

Werkführung und Besichtigung des Monumentalgemäldes der Grotte im Schloss Linderhof

Seit rund zwei Jahren wird in der renommierten Restaurierungswerkstatt von Bruno Fromm das Monumentalgemälde aus der Venusgrotte im Park von Schloss Linderhof restauriert. Das Werk des Historienmalers August von Heckel zeigt eine Szene aus Richard Wagners Oper „Tannhäuser“. Seit 1877 ragte es wie ein Bühnenbild über dem See in der künstlichen Grotte auf. Das ca. 5,5 Meter hohe und 8,5 Meter breite Bild bildet den hinteren Abschluss des berühmten Bauwerks. Die Arbeiten werden bis 2021 fertiggestellt und das Bild wird annähernd in den Originalzustand von 1877 versetzt sein, hofft Restauratorin Hendrikje Neufert.

Die Führung eröffnet den Besucherinnen und Besuchern einmalige Einblicke in die diffizile Arbeit der Restaurierung
Foto: © Peter Tost

 
Voraussichtlich 27. Juni 2019 (Donnerstag)
Terminänderung möglich, bitte Presse beachten!
19:00 Uhr
Kelheim
Deutscher Hof, Alleestr. 21

Spurensucher vor Ort
Abiturienten des Donau-Gymnasiums präsentieren ihre W-Seminar-Arbeiten

Alle Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Oberstufe belegen im Laufe der Q11 und der Q12 ein sogenanntes W-Seminar, das sie mit der Abfassung einer ersten wissenschaftlichen Arbeit auf das Studium vorbereiten soll. Das W-Seminar Geschichte 2017/2019 des Donau-Gymnasiums Kelheim nahm durch eine „Spurensuche vor Ort“ die Geschichte der eigenen Heimat mit einer Vielzahl unterschiedlicher Themenstellungen von der Antike bis zur Zeitgeschichte unter die Lupe. Es war bayernweit das erste W-Seminar, das als Pilotprojekt für die Webpräsenz der Bavariathek vom Haus der Bayerischen Geschichte betreut worden war. Eine Auswahl der Ergebnisse wurde inzwischen vom Haus der Bayerischen Geschichte in die Webseite der Bavariathek eingespeist. Eine kleine Auswahl sehr guter Arbeiten wird anhand von PowerPoint-Präsentationen vorgestellt.

Eintritt frei.
Foto: © Eva Hueber

 
Hinweis auf zwei externe Veranstaltungen:

28. bis 30. Juni 2019
(Freitag bis Sonntag)
5. Oberpfälzer Kulturtage des Oberpfälzer Kulturbunds in Hemau

Nähere Informationen unter www.oberpfaelzerkulturbund.de

Ebenso:
10. Juli
Mittwoch, 19:00 Uhr, Regensburg, Großer Runtingersaal, Keplerstr. 1
Dr. Christoph Steinmann, Bay. Landesamt für Denkmalpflege,
„Ein weites Feld – Altes und Neues zur Bronzezeit in Regensburg und der Oberpfalz“
Veranstaltung des Historischen Vereins für Oberpfalz und Regensburg

 
7. Juli 2019 (Sonntag)
10:00 Uhr
München
Kleine Olympiahalle, Spiridon-Louis-Ring 21, Treffpunkt Eingangshalle

"Lascaux - Die Bilderwelt der Eiszeit
Mammuts - Löwen -Magie"


Die Ausstellung lädt Kinder und Erwachsene dazu ein, einzutauchen in eine längst versunkene Welt der Urzeit. Der Clou: Ein Teil der Höhle wurde dank aufwändiger 3D-Laser Scans originalgetreu nachgebildet, so dass die Besucherinnen und Besucher ein nahezu authentisches Höhlenerlebnis erwartet. Der geheimnisvolle Höhlenstollen wird nur sparsam beleuchtet, als wäre man mit Taschenlampen auf einer Höhlentour. Die Abbildungen der Höhlenkunst haben Kunstschaffende des Ateliers Faksimile aus Périgord (Atelier des fac-similés du Périgord) angefertigt, allesamt Absolventen der „Académie des Beaux Arts“. Für die Gestaltung nutzten sie authentische Farben und natürliche Materialien, die einst auch die Eiszeitkünstler verwendeten. Auf dem Weg durch die Höhle begegnet man einer steinzeitlichen Familie, wie sie zur Entstehungszeit von Lascaux gelebt haben mag. Videofilme und interaktive Medienstationen erklären in weiteren Stationen der Ausstellung, wie die Menschen im Paläolithikum gelebt haben und wie ihre Kunstwerke entstanden.

Eintritt 16,90 €, Senioren 13,90 €. Da ein kostenloser Audioguide erhältlich ist, wird auf die Reservierung einer teuren und nicht stornierbaren Führung verzichtet.
Foto: © Hardy Müller

Ca. 13:00 Uhr Gelegenheit zum gemeinsamen Mittagessen in einer Gaststätte in Museumsnähe, Interesse bitte möglichst ein paar Tage vorher anmelden.

15:00 Uhr
München
Alte Pinakothek, Barer Str. 27

"Utrecht, Caravaggio und Europa"

Um 1600 zog Rom Künstler und Architekten aus ganz Europa an, unter ihnen auch die Utrechter Maler Hendrick ter Brugghen, Gerard van Honthorst und Dirck van Baburen. Ihr Hauptinteresse galt aber den revolutionären Neuerungen der Malerei ihrer Zeit, und vor allem jenen des Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio.
Er galt als leidenschaftlicher Hitzkopf, der in der Malerei mit neuen Bildthemen, einem bis dahin ungekannten Realismus und starken Kontrasten von Hell und Dunkel einen Umbruch bewirkte. Die vielen Künstler, die aus allen Himmelsrichtungen nach Rom strömten, brachten jeweils ihre eigenen kulturellen Hintergründe mit. Sie hatten eine individuelle Ausbildung absolviert und ganz persönliche Ziele und Erwartungen an ihren Aufenthalt in der Fremde. In der gemeinsam mit dem Centraal Museum in Utrecht entwickelten Ausstellung sind insgesamt 17 Künstler vertreten, die in Rom ihr Glück und Erf@@olg suchten und dabei ganz unterschiedliche Wege gingen. Die Ausstellung zeigt über 70 der schönsten Werke der bedeutendsten Caravaggisten, darunter Gemälde von Bartolomeo Manfredi, Jusepe de Ribera, Valentin de Boulogne und Caravaggio selbst.

Foto: Michelangelo Merisi, gen. Caravaggio, Die Grablegung Christi, 1602/03, © Vatikanstadt, Musei Vaticani, Pinacoteca Vaticana

Eintritt: ermäßigt 9,- €, Audioguide 4,50 €.
Individuelle Anfahrt oder Fahrgemeinschaften, Kontakt 09441 2531 (Weida) oder info@dolina.de.

 
Veranstaltung des Archäologischen Museums Kelheim für die Ferien:
4. August
(Sonntag)
13:00 - 15:00 Uhr; 15:30 - 17:00 Uhr
Essing
Holzbrücke über den Main-Donau-Kanal "Tatzlwurm" (Essinger Seite)

Von Mammutzahn und Höhlenbär
Höhlenerkundung im Altmühltal

Die Tour für Erwachsene und Kinder führt durch das Leben der frühen Bewohner der Klausenhöhlen im Altmühltal. Auf der spannenden Zeitreise berichtet Archäologiepark-Führerin Henriette Stange z.B. vom Leben der Neandertaler, über Kunst und Kultur, Religion und Bestattungsriten der letzten Eiszeit. Sie beantwortet auch viele Fragen: Welche Tiere gab es hier einst? Was haben Wolf und Neandertaler gemeinsam? Warum gibt es heute keine Neandertaler mehr? Oder doch?

Hinweis: Bitte auf festes Schuhwerk achten und Taschenlampe nicht vergessen! Auch für Kinder bis 12 Jahre geeignet.
Anmeldung erforderlich, Telefon 09441 10492. Preis: 4,00 Euro, ermäßigt: 2,00 Euro
Foto: © Dr. Bernd Sorcan
 
Vorankündigung!

1. September2019
(Sonntag)
14:30 Uhr
Parsberg
Burgstr. 24
Führung durch die Abteilungen Weimarer Republik und Drittes Reich im Burgmuseum Parsberg